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Vom 8. – 10 Juni 2022 findet in Hamburg die 30. Europäische Konferenz des Sozialwesens statt, die größte jährliche europäische Konferenz für soziale Dienste.

Das Coronavirus und die Maßnahmen zu dessen Bekämpfung haben die Arbeit der sozialen Dienste massiv verändert. Der Krisenmodus erforderte von allen Beschäftigten einen Einsatz bis an die Belastungsgrenzen und zeigte, wie essenziell soziale Berufe für das Funktionieren unserer Gesellschaft sind.

„Lasse niemals eine ernsthafte Krise ungenutzt verstreichen“ (Rahm Emanuel)

Einem Brennglas gleich legte die Corona-Krise bereits vorher bestehende Probleme offen und verstärkte sie. Zugleich ist sie ein Antreiber der Digitalisierung; digitale, flexible und dezentrale Arbeitsformen wurden durch sie rasant befördert. Um der Fülle an Herausforderungen begegnen zu können, wurde in allen Bereichen flexibel und kreativ nach innovativen Lösungen gesucht.

Richtungsentscheidungen für zukunftssichere und krisenfeste soziale Dienste

Welche Lehren ziehen soziale Dienste aus der Pandemie und wie kann es gelingen, unter Nutzung verschiedener Finanzierungsinstrumente zukunftssichere und krisenfeste soziale Dienste zu schaffen? Wie können Personenzentrierung, Flexibilisierung, Sozialraumorientierung und aktive Teilhabe mit neuen Managementprozessen und gezielten Investitionen in digitale oder hybride Dienstleistungen umgesetzt werden?

Europäische Konferenz des Sozialwesens als Impulsgeber

Besuchen Sie die 30. Europäische Konferenz des Sozialwesens vom 8. bis 10. Juni 2022 in Hamburg und diskutieren Sie mit Expert:innen aus Verwaltung und Wissenschaft, Fachkräften, Träger und Organisationen sozialer Dienste über ihre Erfahrungen und neuen Ansätze. Wie gelang es Ihnen, sich auf die veränderten Bedürfnisse einzustellen und fachlich weiterzuentwickeln?

2022 Thema

Gestärkt aus der krise – Soziale innovationen für mehr teilhabe

Das Coronavirus und die Maßnahmen zu dessen Bekämpfung haben die Arbeit der sozialen Dienste massiv verändert. Der Krisenmodus erforderte von allen Beschäftigten einen Einsatz bis an die Belastungsgrenzen und zeigte, wie essenziell soziale Berufe für das Funktionieren unserer Gesellschaft sind. Seit März 2020 dokumentiert das Europäische Soziale Netzwerk (ESN), wie sich in ganz Europa soziale Dienste in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Familien, Menschen mit Behinderungen, Obdachlosen und älteren Menschen der Herkulesaufgabe mit viel Flexibilität und Kreativität stellten.

„Lasse niemals eine ernsthafte Krise ungenutzt verstreichen“ (Rahm Emanuel)

Einem Brennglas gleich legte die Corona-Krise bereits vorher bestehende Probleme offen und verstärkte sie. Zugleich ist sie ein Antreiber der Digitalisierung; digitale, flexible und dezentrale Arbeitsformen wurden durch sie rasant befördert. Sozialbehörden wurden darin bestärkt, mit freien Trägern wie auch privaten, kommerziellen Anbietern innovative Konzepte zu erproben sowie neue digitale Tools einzusetzen, sei es zur ortsunabhängigen Kommunikation oder für Analysen, Bedarfsprognosen oder zum Monitoring.

Investition in innovative Konzepte und digitalen Wandel

Im Rahmen unserer Arbeitsgruppen zur Digitalisierung und EU-Förderung haben wir mit ESN-Mitgliedern aus ganz Europa eine Reihe von Reformvorschlägen diskutiert, die dazu beitragen könnten, soziale Dienste zu modernen, resilienten Organisationen zu entwickeln. Der Finanzhaushalt der Europäischen Union für die Jahre 2021 bis 2027 wie auch europäische und nationale Fördertöpfe stellen Mittel bereit, um in die Transformation sozialer Dienste zu investieren. Deren Fokus auf innovative Konzepte und digitalen Wandel bietet die Möglichkeit, im sozialen Sektor gezielt in Modernisierung und Neugestaltung zu investieren.

Machen Sie mit! Teilen Sie Ihre Erfahrungen!

Teilen Sie Ihre Innovationen, die von sozialen Diensten in ganz Europa während der Corona-Krise eingeführt wurden.
Entdecken Sie neue Instrumente zur Planung, Umsetzung und Bewertung gemeindenaher sozialer Dienste.
Diskutieren Sie, wie wir krisenfest und zukunftsorientierte soziale Dienste aufbauen und sicherstellen können, dass niemand zurückgelassen wird.